Medizinische Hilfe für die Ukraine

Reihe 03

Wir sind als Meducare-Stiftung, wie auch viele andere Menschen und Organisationen in Deutschland, sehr betroffen vom Krieg in der Ukraine und den daraus resultierenden Folgen. Deshalb helfen wir mit verschiedenen Partnern, um der Not dort zu begegnen. Seit dem 2. März 2022 bieten wir über unser Spendenportal die Möglichkeit, im Bereich der medizinischen Hilfe für die Ukraine zu unterstützen.

Bereits Anfang März konnten erste Transporte mit Medikamenten und medizinischem Equipment in die Ukraine erfolgen. Sie wurden von unserem Projektpartner, dem Inhaber der Filstalapotheke in Süßen, Herrn Schnapka und seiner Mitarbeiterin Frau Kainz organisiert. Wichtig war für jeden Transport sicherzustellen, dass die Arznei- und Verbandsmittel unmittelbar an der Grenze der Ukraine von den Empfängern übernommen werden konnten und dann auf direktem Wege zu den Krankenhäusern bzw. ärztlichen Einrichtungen gebracht wurden. Es werden unter anderem auch onkologische Kinderkrankenhäuser mit den Medikamenten beliefert, die dringend auf diese angewiesen sind. Im Vorfeld erfolgte eine Abstimmung, welche Medikamente benötigt werden, sodass eine sehr zielgerichtete Bestellung und Lieferung möglich war und ist. Zusätzlich haben sich auch einzelne Pharmaunternehmen mit Rabatten oder Spenden von Medikamenten beteiligt.

Kurzfristig ermöglichte die Filstalapotheke in Süßen zusätzlich, dass auch Sachspenden, wie Kleider, Decken, Schlafsäcke und Lebensmittel, abgegeben werden konnten. Der Bürgermeister und die Stadtverwaltung von Süßen unterstützen die Aktion dadurch, dass sie freie Räumlichkeiten direkt gegenüber der Apotheke kostenfrei zur Verfügung stellten. Die lokale Presse berichtete am 8. März 2022 über das Projekt. Die Resonanz auf den Aufruf war überwältigend: Innerhalb von zwei Tagen waren die Räumlichkeiten voll. Die gespendeten Hilfsgüter wurden als weitere Unterstützung in die Ukraine gebracht.

Innerhalb von wenigen Tagen waren bereits über 25.000 EUR an Spenden für Medikamente und medizinischem Equipment eingegangen. Weitere Spenden sind in Aussicht, sodass in den nächsten Wochen weitere Arzneimittellieferungen in die Ukraine geplant sind.

Reinhard Oesterling

www.meducare-stiftung.de